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Aufgaben „Sachkundiger für Holzschutz am Bau“ Aufgaben des Holzschutzes

Holz ist ein Werkstoff, der dem biologischen Kreislauf unterliegt. Deshalb sind so genannte „Schadorganismen“ eigentlich nützlich und für das „Recycling“ des Holzes notwendig.

Wenn der Mensch das Holz nun als Baustoff nutzen will, nimmt er es aus diesem Kreislauf heraus. Dennoch wirken die genannten Organismen weiter. Die Gesamtheit der Maßnahmen, das zu verhindern, heißt Holzschutz.

Das Ziel des Kurses besteht in der Ausbildung von Holzschutzfachleuten, die zum einen Faktenwissen parat haben und zum anderen in der Lage sind, Zusammenhänge zu erfassen und anzuwenden.

Durch Kenntnisse der biologischen und physikalischen Zusammenhänge rund um das Holz im Bauwerk und durch bautechnisch-konstruktive und chemische Maßnahmen ist es möglich, den Werkstoff Holz als langlebigen sinnvollen Baustoff einzusetzen. Dazu muss der Widerspruch zwischen Holz als natürlicher, vergänglicher Substanz und unserem Nutzungsanspruch als Baustoff dargestellt werden. Auf der Grundlage von Kenntnissen der Holzeigenschaften, möglicher schädlicher Einflüsse auf das Holz und der Einsatzbedingungen von verbautem Holz sollen Möglichkeiten zum Schutz des Holzes erarbeitet werden.

Die Substitution von Holz steht nicht zur Debatte.

Quelle: Lehrgangsordner zum Sachkundelehrgang


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